Immer noch Hoffnung!

Um ehrlich zu sein:
Manchmal fällt es sehr schwer, an die Vernunft und an den Verstand der Menschen zu glauben.

Die Spezies Homo sapiens sapiens erlaubt es sich, immer mehr zu nehmen als sie zum (Über-)Leben braucht und zu zerstören was nicht seinem Interesse dient. Der Mensch beutet Mutter Erde aus, nutzt Tiere und Pflanzen wie es ihm beliebt und ohne Rücksicht auf deren Bedürfnisse und unterdrückt auch noch seine eigene Spezies. Die Gier nach mehr ist nicht mehr zu bremsen. Angst, Verunsicherung sowie "Brot und Spiele" sind gängige Mittel, um die Massen dumm und ruhig zu halten. In der Tierwelt nennt man dieses Verhalten PARASITÄR. Und was macht man gemeinhin mit Parasiten? Bekämpfen!

 

Soweit soll es nicht kommen. Aber die Chancen für das Weiterleben des Homo sapiens sapiens stehen schlecht, wenn es ihm nicht gelingt, sein Leben wieder mit der Natur und mit den Mitlebewesen zu gestalten - in Balance mit den natürlichen Ressourcen und ohne mehr zu nehmen als er braucht.

 

Der Waldluchs ist immer noch optimistisch. Er versucht, durch Aufklärung, Erleben, Verstehen, Anfassen und Fühlen, die Herzen und Seelen der Menschen zu erreichen. Er versucht, ihr Verhalten zu verändern, damit unsere Erde auch noch in 500 Jahren ein lebenswerter Ort bleibt.

 

Heute wissen wir: Das geht nur, wenn wir unser Leben verändern, es an die natürlichen Verhältnisse anpassen wie es Menschen vor uns für viele tausende von Jahren getan haben.

 

Nachhaltiges Handeln ist heute angesagt. Und das geht ganz leicht!

Wer die 4 Aspekte lebt und praktiziert, trägt wesentlich dazu bei, unsere Welt und seine Lebewesen zu retten:

 

  • VEGETARISCH/ VEGAN
  • ÖKOLOGISCH
  • FAIR - SOZIAL
  • REGIONAL

 


Naturexperten auf unnatürlichen Abwegen

Der "Waldluchs" findet es bedauerlich, dass auch öffentliche Einrichtungen des Natur- und Umweltschutzes sich nach außen hin ein sauberes Image verpassen. Hinter den Fassaden kann es jedoch ganz anders aussehen - trotz eindeutigem Bekenntnis zu Naturschutz, Tierschutz, dem Motto "Natur, Natur sein lassen" und Bildung für nachhaltige Entwicklung (BnE). 

 

Beispiel:

Nach einem anstrengenden Tag in der Biotoppflege an einem Nitrat belasteten Feuchtgebiet machen es sich die müden Naturschützer gemütlich. Der Grill wird aufgebaut, Bierkästen herangeschleppt, Bierzeltgarnituren aufgebaut. Auf dem Grill bruzeln Schweinesteaks, Putenmedaillons, Chickenwings und Kartoffeln vom nahen Discounter. Alles duftet lecker. Das Bier einer großen Marke kühlt die erhitzen Körper.

 

Frage: Was stimmt hier nicht?

Antwort: Die Herstellung der Grillzutaten und des Bieres ist Ursache für die Nitratbelastung des Feuchtgebietes!

 

Die großen Naturschutzorganisationen wissen das, meiden jedoch die direkte Konfrontation mit der Gesellschaft, ihren Mitgliedern und Spendern als unmittelbarer Verursacher der Umweltprobleme. So sind der Einkauf im Bioladen sowie die vegetarisch/vegane Ernährung immer noch Tabuthemen.

 

Der "Waldluchs" hat sich zur Aufgabe gemacht, diese Institutionen auf Verstöße gegen eigene Grundsätze hinzuweisen, sie an die Einhaltung ihrer eigenen Grundsätze zu erinnern und Verstöße gegebenfalls öffentlich zu machen.


Bei unseren zahllosen Begehungen im Nationalpark und im Naturpark Bayerischer Wald setzen wir uns für den uneingeschränkten Natur- und Lebensschutz ein.

 

Unser Hauptaugenmerk liegt dabei bei den besonders geschützten Tieren, wie Luchs, Wolf, Otter, Biber, Wildkatze und zahlreicher Vogelarten - auch in den zahlreichen Gehegen.

 

Warum ist das notwendig?

 

Gibt es im Bayerischen Wald nicht einen Nationalpark mit einer eigenen Verwaltung als nachgeordnete Einrichtung des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz?

 

Ja, gibt es!

Aber die Erfahrungen mit dieser Einrichtung haben gezeigt: Tier- und Lebensschutz haben nicht immer die oberste Priorität.

 

Beispiel:

Der zweifache und völlig unnötige Abschuss von entlaufenen Wölfen aus dem Freigehege Ludwigsthal im Oktober 2017. Erst auf öffentlichen Druck nahm man Abstand vom weiteren Abschüssen und stellte die Jagd Anfang 2018 schließlich ein.